1. Herren - Landesliga

ERNEUTES ZIEL: AUFSTIEG

Unglücklicher hätte die abgelaufene Saison für die männliche Erstvertretung des HBCs nicht enden können. Lediglich zwei Niederlagen – beide in der Hinrunde der Saison – musste das Team um Trainer Gary Williams insgesamt hinnehmen. Beide waren denkbar knapp und unglücklich. Sowohl gegen den späteren Aufsteiger Haarener TE, als auch gegen die dritte Mannschaft der Telekom Baskets Bonn entschieden sich die Partien in der letzten Minute des Spiels. Zwar konnte das Rückspiel gegen Haaren mit einer besseren Punktedifferenz gewonnen werden, allerdings erlaubten sich die Haarener über diese Niederlage hinaus keinen weiteren Fehltritt mehr und standen damit zum Ende der abgelaufenen Saison auf dem ersten Platz. Dabei fiel die Entscheidung erst im letzten Saisonspiel der 2. Herren des HBCs, die ihr letztes Heimspiel gegen die erstplatzierten Haarener bestritten. Mit einem Sieg hätte sowohl der Aufstieg der ersten Herren, als auch der eigene Klassenerhalt gesichert werden können. Auch hier war das Glück nicht auf Seiten des HBC. Trotz Kampf, Einsatz und Leidenschaft mussten sich die 2. Herren, die sich bis kurz vor Spielende eine Führung erarbeitet hatten, doch noch unglücklich geschlagen geben (Info: Die 2. Herren ist dem Abstieg glücklicherweise noch entkommen).

Positives Fazit Nichtsdestotrotz kann nach der vergangenen Saison aus mehreren Gründen ein positives Fazit gezogen werden. Die 1. Herren stellten in der Saison die Mannschaft mit der höchsten Korbdifferenz, waren in der Rückrunde ungeschlagen und erreichten im WBV-Pokal das Viertelfinale. Insbesondere im WBV-Pokal schlugen sie zwei Mannschaften höherer Ligen (Oberliga und 2. Regionalliga). Im Viertelfinale unterlagen sie den Hertener Löwen (1. Regionalliga), hielten aber bis in die Schluss– phase mit.

In der kommenden Saison ist das erneute Ziel der Aufstieg in die Oberliga. Das Team bleibt dabei komplett zusammen und erhält darüber hinaus noch altbekannte und gern gesehene Unterstützung in HBC-Rückkehrer Stephan Frädrich, der mit seiner Gefahr aus der Distanz, Defensive und Erfahrung im Spielaufbau einen wichtigen Beitrag leisten kann. Ein Nachteil gegenüber der letzten Saison ist, dass Gary Williams voraussichtlich nur noch bei einer der zwei Trainingseinheiten unter der Woche vor Ort sein kann. Das Team hofft jedoch, die fehlende Präsenz des Trainers mit Disziplin und der langjährigen Coaching-Erfahrung der Spieler Niklas Schöttke und Jens Talke kompensieren zu können.